
Über mich und meine Arbeiten
Ich lebe mitten in der Schweiz in der Stadt Zug und arbeite als freiberuflicher Künstler. Mehr zu meiner künstlerischen Laufbahn erfahren Sie im Menü 'Meine Kunst'.
Mein Schaffen befasst sich mit modularer Konstruktion. Durch gezielten Einsatz von Schnittproportionen wie dem goldenen Schnitt, Fibonacci-Reihen und Algorithmen wird ein komplexes Bild aus wenigen oder nur einem einzigen Grundelement konstruktiv aufgebaut, ähnlich wie ein komplexer Organismus sich aus einer einzigen Zelle entwickelt.
Das einzelne Bild steht immer stellvertretend für ein übergeordnetes konstruktives Prinzip, das sich überall in diesem Universum finden lässt und das die harmonische Wirkung von Raum, Proportion und Farbe seit Ewigkeiten definiert.
Resultat dieser streng strukturierten Herangehensweise ist ein Konzept - der Bildplan. Dieser enthält alle Informationen, wie die Elemente des Bildes sich selbst definieren und wie sie zueinander stehen. Bei der konkreten Herstellung des Werks wird dieser Bildplan umgesetzt. Hierbei setze ich vor allem industrielle Materialien wie Aluminium, Sprühtinten, Farbfolien und Hartschaumstoff ein.
Jedes Bild ist ein Unikat und wird nur ein einziges Mal hergestellt. Zur Zeit wird ein Teil meiner Arbeiten von der Galerie Kunstwarenhaus, Stockerstrasse 11, 8002 Zürich vertreten. Klicken Sie hier,um zur Galerie zu gelangen.

Das Prinzip der modularen Konstruktion
Auch der komplexeste biologische Organismus entsteht letztlich aus einer einzigen Zelle. Die gesamte Form eines Baums ähnelt einem einzelnen Blatt - der Baum ist vollständig fraktal. Der Körper einer Forelle lässt sich vollständig als Anordnung goldener Rechtecke beschreiben, ein Tannenzapfen oder eine Sonnenblume als Abfolge harmonisch komponierter Spiralen. Es ist die konstruktive Ästhetik dieser komplexen Systeme, die mich inspiriert.
Daher ist die modulare Konstruktion das Grundthema meines Schaffens. Ich interessiere mich dafür, aus geometrischen Basiselementen - Kreis, Quadrat, Rechteck und Ellipse - komplexe Anordnungen zu erzeugen. Diese entstehen dabei nicht zufällig. So wie die Natur jedem Lebewesen durch die DNA einen vollständig determinierten "Bauplan" mitgibt, so ist auch die Konstruktion meiner Bilder durch vollständig geplante und vorher definierte Regeln bestimmt.
Diese Regeln lassen sich durch Algorithmen mathematisch beschreiben; somit kann die Entwicklung des komplexen Ganzen aus den Basiselementen genau geplant und umgesetzt werden. Diese Algorithmen orientieren sich an klassischen Konzepten der Architektur und benutzen Schnittproportionen wie den goldenen Schnitt, Fibonacci-Reihen, harmonische und geometrische Mittel etc. Das einzelne Bild soll stets eine Repräsentanz eines übergeordneten konstruktiven Prinzips sein, das sich überall in diesem Universum finden lässt und das die harmonische Wirkung von Raum, Proportion und Farbe seit Ewigkeiten definiert. Die Komplexität eines einzelnen Bildes kann sich dabei zwischen strenger minimalistischer Reduktion und komplexen grossflächigen Anordnungen bewegen.
Resultat dieser streng strukturierten Herangehensweise ist ein Konzept - der Bildplan. Dieser Plan ist die konkrete Abbildung des Algorithmus und determiniert somit vollständig die Entwicklung des Bildes. Im Text "Künstlerischer Lebenslauf und Arbeitstechnik" können Sie mehr über die Techniken erfahren, mit denen ich diesen Bildplan schliesslich umsetze. Der Fernsehbeitrag von Tele 1, den Sie auf der Startseite sehen können, zeigt den kompletten Arbeitsprozess von der Planung bis zur Ausführung.